Donnerstag, 13. April 2017

Aus Kindersicht: Vom Glauben an den Osterhasen



Wie finden es Kinder, dass die Geschenke zu Ostern immer größer werden? Und wie geht es ihnen, wenn sie erfahren, dass es den Osterhasen nicht gibt?
Wir freuen uns total, dass die Osterfeiertage mit dem langen Wochenende auf uns warten! Zwischen Eier anmalen und der Bastelei für Ostern, haben Nele und ich versucht, uns zu erinnern: Weißt du noch, wann und wie du erfahren hast, dass es den Osterhasen gar nicht gibt? Als wir so ins Plaudern kamen, beschlossen wir: daraus machen wir ein "Aus Kindersicht"! Gesagt, getan. 

Hier also Neles Interview, in dem du unter anderem erfährst, wie sie es findet, dass die Geschenke zu Ostern immer größer werden. 
Und du erfährst, ob Ostern und Weihnachten, aus ihrer Sicht, den Zauber verlieren, wenn man nicht mehr an Osterhasen und co glaubt.

Montag, 13. März 2017

Was lernt man in deiner Online - Erziehungsberatung? - Interview




In der Interviewreihe Monday Parents erzählt Britta Menter von ihrer Arbeit als Online Elternberaterin, ihrem eigenen Familienalltag mit Frau und Kind und über das Schreiben auf ihrem Blog.Was lernt man in deiner Online-Erziehungsberatung und deinem Online-Elterncoaching?

„Lernen ist hier vielleicht das falsche Wort, denn ich bin ja keine Lehrerin.
Die Eltern, die zu meiner Online- Beratung kommen, merken ja, dass etwas in der Eltern – Kind – Beziehung nicht gut läuft und möchten das aktiv verändern. Die brauchen keine Lehrerin, sondern jemanden, der mit ihnen zusammen schaut, wie sie bestehende Probleme bearbeiten können.
Wir nutzen die jeweiligen Ressourcen, die die Familie mitbringt.
Oft ist schon ein Perspektivwechsel hilfreich und auch, dass wir uns intensiv mit der jeweiligen Entwicklungsphase des Kindes auseinandersetzen.
Denn, auch die Kinder wollen ja nicht „schwierig“ sein. Man muss nur verstehen, was hinter dem Verhalten der Kinder steckt und wie man angemessen darauf reagieren kann.
Und das können Eltern mit mir zusammen in der Online- Beratung erfahren."



Freitag, 3. März 2017

Aus Kindersicht: Warum spielen Kinder und welches Spielzeug ist sinnvoll?


Kinder lernen im Spiel. Je freier Kinder spielen können, desto mehr eigenen Ideen können sie umsetzten und so Neues lernen.

Ein neues "Aus Kindersicht" ist da!  

Wir Eltern haben oft ganz genaue Vorstellungen, welches Spielzeug wir pädagogisch sinnvoll finden.
Wie aber beurteilt ein 10 jähriges Kind, ob ein Spielzeug wirklich gut ist?
Mit ihren 10 Jahren hat Nele jede Menge Erfahrung zum Thema Spiel und Spielzeug. Warum also nicht von ihrer Erfahrung profitieren?



Freitag, 24. Februar 2017

ErzieherInnen und Burn - out oder Kinderladen Karoshi




Vor Kurzem haben die ErzieherInnen erneut gestreikt und viele haben sich darüber aufgeregt. In einem Blog wurde gefragt: "Warum sind die ErzieherInnen nicht einfach glücklich und gesund?"

Die stetig wachsende Anforderungen, bei immer schlechter werdenden Arbeitsbedingungen, machen viele Erzieherinnen krank.
Glücklich und gesund im ErzieherInnenjob? Geht das? Ist der ErzieherInnenjob doch kein Burn - out - Garant?
Natürlich ist es ärgerlich für Eltern, wenn die Kita geschlossen ist und es keine alternative Betreuung gibt, keine Frage.
Aber, wessen Verantwortung ist das?





Mittwoch, 8. Februar 2017

Unser Kind hat das Down - Syndrom - Interview mit Katharina Weides

Katharina Weides mit ihrer Tochter Sonea, die das Down - Syndromm hat


Ich freue mich sehr, über einen neuen Beitrag zur Reihe "Unser Kind ist anders"
Heute erzählt Katharina vom Blog "Sonea Sonnenschein" über ihre Tochter Sonea.
Sie wurde mit dem Down Syndrom geboren und das, obwohl die Ärzte dies bei der Feindiagnostik ausschlossen.
Wie das Leben im Alltag mit dem Down Syndrom aussieht, erfährst du im Interview mit Katharina.

Sonntag, 5. Februar 2017

Aus Kindersicht: Was brauchen Kinder, um kreativ sein zu können?

Jedes Kind findet anders Zugang zu seiner eigenen Kreativität, doch eins haben alle gemeinsam: mit Druck und Stress geht es nicht!
Gezeichnet von Nele (10)



Nachdem Nele meinen letzten Beitrag über die Malvorlagen von Stabilo illustriert hat und einfach, weil wir beim letzten Mal so viel Spaß hatten, haben wir ein Neues "Aus Kindersicht" zum Thema Kreativität aufgenommen.

Diesmal erzählt Nele, was Kinder ihrer Meinung nach brauchen, um kreativ zu sein, was Kreativität für sie überhaupt bedeutet und wie sie als Kind zu Malvorlagen steht.

Freitag, 3. Februar 2017

Warum malen für dein Kind wichtig ist und du auf Malvorlagen verzichten solltest



Vielleicht hast du es auch schon gesehen?
Im Moment empfehlen viele Blogs die Mal Tutorials von Stabilo.
Wenn Kinder ohne Vorlagen malen dürfen, schulen sie nicht nur ihre Feinmotorik, sondern auch ihre Fantasie und das macht sie um einiges kreativer beim Herstellen ihrer Kunstwerke.
Gezeichnet von Nele (10)
 Die bei Stabilo haben sich nämlich gedacht, dass sie den Eltern einen riesen Gefallen tun, indem sie ihnen in einfachen Schritten zeigen, wie sie Schmetterlinge, Pferde oder Autos malen können.
Warum?
Na, weil alle, die mit Kindern zu tun haben, diese immer wiederkehrende Frage kennen:

"Kannst du mir das malen? Ich kann das nicht!"


Und damit wir dann nicht doof dastehen, gibt es also die Mal Tutorials für uns Erwachsene.
Das ist im Prinzip nett gemeint, aber leider nicht sehr weit gedacht und - sorry Stabilo - nicht gut recherchiert, denn das Vormalen von Erwachsenen und Malvorlagen im Allgemeinen sind für die Kreativität der Kinder alles andere als gut.
Da passt der Werbeslogen "Free your true colors" für mich irgendwie nicht.



Dienstag, 31. Januar 2017

Kinder gesund ernähren - Wie machst du das Britta?



Ernährung ist nicht nur Essensaufnahme, sondern hat ein hohen sozialen und emotionalen Anteil. Besonders bei Kindern.Auf dem Blog Young Mum Blogging läuft gerade die Blogparade "Du bist, was du isst?" und wie der Titel schon verrät, geht es um Ernährung und die Ernährung der Familie.

Wenn du mich kennst oder schon länger auf diesem Blog mit liest, weiß du, dass Ernährung ein Thema ist, das auch in meinem privaten Leben großen Raum einnimmt.

Und genau deshalb beantworte ich auch gerne Verenas Fragen und mache mit, bei der Blogparade:

Du bist, was du isst?


Dienstag, 24. Januar 2017

Aus Kindersicht: Was verstehst du unter Kindererziehung?




Heutzutage ist der Begriff "Kindererziehung" sehr negativ besetzt. Viele setzten Erziehung gleich mit Strafen und Verboten. Kinder zu erziehen, bedeutet jedoch, ihnen einen sicheren und verlässlichen Rahmen zu geben. Wenn ich am Computer arbeite oder einen Artikel schreibe, schaut mir meine Tochter Nele (10) manchmal über die Schulter.
Sie ist neugierig und möchte immer wissen, worüber ich gerade schreibe. Manches Mal hat sie meine Beiträge illustriert und oft hat sie auch etwas zu sagen, hat inhaltliche Kritik oder den ein oder anderen Tipp: "Das schreibt man aber anders Mama!"
Was liegt also näher, als auch mal das Kind zu Wort kommen zu lassen?

Als ich sie fragte, ob sie mir für den Blog ein paar Fragen zum Thema Kindererziehung beantworten würde, reagierte sie folgendermaßen: "Erziehung? Ha, da kann ich schon was auftischen!"

Ja, das kann sie! Und ihre Antworten bringen klar ans Licht, welche Themen 10 jährige so umtreiben 😏 und auch, dass unser Sofa nicht mehr jede Aktion überleben würde 😂



Donnerstag, 12. Januar 2017

Unser Kind überlebte eine Hirnblutung - Interview mit Tanja Pipal - Kainz



Niklas geht mittlerweile auch zur Schule, was ihm großen Spaß bereitet.Am fünften Lebenstag hat Tanjas Sohn Niklas eine schwere Hinblutung. Er überlebt, behält aber eine schwere Beeinträchtigung zurück.
Mitten im Weihnachtsstress, war Tanja bereit meine Fragen zu beantworten und aus ihrem Familienalltag zu erzählen. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal dafür, Tanja!

Auf dem Blog "Niklas - Wenn alles anders ist" schreibt Tanja über ihr Familienleben. Und Niklas steckt mit seinem Lachen, welches man auf zahlreichen Fotos sehen kann, garantiert jeden an.
Danke dafür, Niklas!
Hier also das Interview "Unser Kind ist anders" mit Tanja Pipal - Kainz.


Montag, 9. Januar 2017

Wie Kinder forschen oder Warum Projektarbeit in Kitas überbewertet wird





Wie kann die Arbeit an Projekten so gestaltet werden, dass die Kinder mit Freude und Begeisterung dabei sind?Projektarbeit, Projektarbeit.... Kennst du das auch, dass den Pädagogen in der Praxis oft vorgeworfen wird, sie würden zu wenig Projekte mit den Kindern durchführen?


Ich persönlich bin kein Fan von Projektarbeit, jedenfalls nicht in der Form, wie sie oft in Kitas praktiziert wird.
Finde ich grauenhaft.
Warum?
Weil aus meiner Sicht hier genau das Gegenteil von dem erreicht wird, was man eigentlich erreichen möchte.

Kinder sollten frei spielen und lernen können

Kinder sollen möglichst selbstbestimmt und frei spielen können. Sollen aussuchen können, was sie gerade machen und sich richtig in ein Spiel, in eine Tätigkeit vertiefen können.
Das ist gut und wichtig. Das wissen auch wir Erwachsenen. Und weil wir Erwachsenen den Kindern so viel Gutes angedeihen lassen wollen, wünschen wir uns, dass die Kinder die Möglichkeit haben, in einem Thema ganz zu versinken.
Das ist der Grund, warum viele Eltern sich mehr Projektarbeit in Kitas wünschen.
So oft habe ich schon von Eltern gehört, es müsse mehr Projekte geben.
In jeder Einrichtung ging es früher oder später darum.
"Zu wenig Projektarbeit! Schade, schade....
Hier können sich die Kinder doch ganz gezielt und über einen längeren Zeitraum mit einem Thema auseinandersetzen! Ist doch so schön für die Kinder!"

Ist es das tatsächlich?