Mittwoch, 23. März 2016

Reizüberflutung - Wenn das Baby scheinbar grudlos weint



Zu viele Reize überfordern Babys schnell
Illustriert von Nele (9)




Ostersonntag im Strandbad Weißensee.
Meine Tochter und ich liegen im Strandkorb, lassen uns die Sonne ins Gesicht scheinen, genießen das erste Eis des Jahres, hören der Live Jazzband zu und plötzlich tanzt sie sich in mein Blickfeld.

Eine Mutter mit ihrem Säugling im Arm.
Direkt vor die Band.
Da tanzt sie also, zwei, drei Lieder lang und während ich denke „Hui....ganz schon laut für diesen kleinen Säugling.“ scheint sie zu denken:“Oh, er sieht ja gar nichts!“ und schwups dreht sie den Kleinen mit dem Gesicht zur Band.

Ich beobachte die beiden noch eine Weile und habe eine Ahnung, wie der Tag für sie enden wird.
Und auch eine Erklärung.

Donnerstag, 17. März 2016

Sonntag, 13. März 2016

Wie Kinder sich motorisch gut entwickeln

Kinder sollten möglichst nicht auf Spielgeräte gesetzt werden, sondern diese selbst erobern dürfen!
Illustriert von Nele (9)


Wunderst du dich auch manchmal über die vielen Erwachsenen auf den Kinderspielplätzen?
Ich meine nicht die Eltern, die gemütlich von der Bank aus mit einem Kaffee in der Hand dem Nachwuchs beim Spielen zu sehen, ich meine die Eltern, die überall, auf, unter und neben den Spielgeräten stehen.
Die, die alles geben, schwitzend den Nachwuchs von einem Spielgerät auf das nächste heben, voller Leidenschaft die einzelnen Attraktionen aufzählen (schau mal, da kann man balancieren....!).

Die, die wie ein Wachhund darauf achten, dass das Kind niemals von einem der Geräte fällt, denn es könnte ja....

Ja, was könnte das Kind eigentlich, wenn die Erwachsenen nicht mehr schützend neben jedem Klettergerüst stehen würden?